Deutschland und UNRWA unterzeichnen Vereinbarungen

JERUSALEM (inn) – Die deutsche KfW-Entwicklungsbank und die UNRWA haben am Montag zwei Vereinbarungen zur Unterstützung von palästinensischen Flüchtlingen im Gazastreifen und im Libanon unterzeichnet.
Leiterin der Donatorenbeziehungen bei der UNRWA, Virginia Villar-Arribar, und der Direktor des KfW-Büros in Ramallah/Al-Bireh, Thomas Eisenbach
Im Auftrag der Bundesregierung stellt die Entwicklungsbank der UN-Hilfsorganisation für palästinensische Flüchtlinge 25 Millionen Euro bereit. 20 Millionen Euro sollen für Notunterkünfte und größere Reparaturen der Häuser in Gaza verwendet werden. Dies soll Familien zu Gute kommen, die nach den Kämpfen zwischen der Hamas und Israel im Sommer immer noch obdachlos sind, teilt die UNRWA mit. Weitere fünf Millionen Euro dienten der lebensnotwendigen Hilfe der am stärksten geschädigten palästinensischen Flüchtlinge aus Syrien im Libanon. Sie erhalten Mittel für Nahrung, Unterkunft und die Versorgung im Winter. Von dem Geld sollen zudem die UNRWA-Infrastruktur und die Erhaltung einer gesunden Umwelt um die Flüchtlingslager und Notunterkünfte unterstützt werden. Diese zwei Vereinbarungen sind Teil des Regionalprogramms zur Verbesserung der Lebensbedingungen der palästinensischen Flüchtlingslager (REPAC). Durch die KfW-Entwicklungsbank hat die deutsche Regierung bereits rund 46 Millionen Euro zu REPAC beigetragen. Der Generalkommissar der UNRWA, Pierre Krähenbühl, zeigte sich dankbar für die langjährige Zusammenarbeit mit der KfW. „Mit dem Winter vor der Tür könnte weiteres Engagement, um die Lebensbedingungen in palästinensischen Flüchtlingslagern in Gaza und dem Libanon zu verbessern, nicht passender kommen.“ Der Direktor des KfW-Büros in Ramallah/Al-Bireh, Thomas Eisenbach, sagte: „Wir vertrauen unserem Partner UNRWA, diese Programme professionell und schnell umzusetzen, damit die Unterstützung die bedürftigen Menschen erreicht.“

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