Armee: Palästinenser nach Angriff getötet

KALANDIJA (inn) – Israelische Soldaten haben in der Nacht zum Dienstag im Westjordanland einen Palästinenser getötet, nachdem dieser sie mit einem Sprengsatz angegriffen hatte. Das machte ein Armeesprecher bekannt.
Bei der Festnahme von Verdächtigen im Flüchtlingslager Kalandija wurde ein Palästinenser getötet. (Archivbild)

Bei einem Festnahmeversuch in Kalandija im Westjordanland erschossen israelische Soldaten einen Palästinenser. Die Einsatzkräfte haben auf ihn gefeuert, nachdem der Mann einen improvisierten Sprengsatz geworfen hatte. Ein weiterer Palästinenser wurde verletzt und festgenommen.
Armeesprecher Peter Lerner schrieb bei Twitter: „Israelische Streitkräfte wurden während eines Nachteinsatzes in Kalandija angegriffen. In dem Gefecht wurde ein Terrorist getötet und ein weiterer verletzt und verhaftet.“
Die palästinensische Nachrichtenagentur „Ma‘an“ berichtet, der 21-jährige Mahmud Abdullah Udwan habe nachts um drei Uhr auf dem Dach seines Familienhauses gestanden, als er mit einem Kopfschuss getötet wurde.
Danach sei es zu Zusammenstößen gekommen, Jugendliche hätten Steine auf die Soldaten geworfen. Bei dem festgenommenen Palästinenser handelt es sich laut „Ma‘an“ um einen 26-Jährigen namens Mudschahid Hamad.

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