Hamas-Mitglied: „Soldaten absichtlich überfahren“

JERUSALEM (inn) – Ein Palästinenser hat gestanden, am 5. November sein Auto absichtlich in eine Gruppe von Soldaten gelenkt zu haben. Nach dem Vorfall im Westjordanland hatte der Hamas-Angehörige zunächst erklärt, es habe sich um einen Unfall gehandelt.
Nahe Hebron war der Palästinenser bewusst in eine Gruppe von Soldaten gefahren.

Der Palästinenser Hamam Masalama hat gegenüber dem israelischen Inlandsgeheimdienst Schabak zugegeben, dass er den Anschlag geplant hatte. Das berichtet die Onlinezeitung „Times of Israel“. Er sei bewusst in die Gruppe Armeeangehöriger nahe der palästinensischen Ortschaft Al-Arub bei Hebron gefahren. Wenige Stunden zuvor war in Jerusalem ein Palästinenser in eine Menschenmenge gefahren. Von dieser Tat habe er sich inspirieren lassen, sagte Masalama der Polizei. Zudem sei er zornig auf Israel gewesen, nachdem er Bilder vom jüngsten Gaza-Konflikt gesehen hatte.
Bei dem Vorfall waren drei Soldaten zum Teil schwer verletzt worden. Masalama war zunächst geflohen, stellte sich aber am nächsten Tag den Behörden. Dabei gab der 23-Jährige an, er habe die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren.

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