Fatah-Vertreter fordert öffentliche Hinrichtungen

RAMALLAH (inn) – Palästinenser, die Land an Juden verkaufen, müssen öffentlich hingerichtet werden. Das hat der Fatah-Vertreter Sultan Abu al-Einein gegenüber dem iranischen Fernsehsender „Al-Alam“ gefordert.
Wer palästinensisches Land an Juden verkauft, muss "in den Straßen ermordet und an einem Strommast aufgehängt werden", meint Abbas-Berater Al-Einein.
Al-Einein ist einer der Berater des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas. Im Gespräch mit dem arabisch-sprachigen Sender erklärte er, „jeder, der auch nur einen Zentimeter unseres palästinensischen Landes verkauft, muss in den Straßen getötet und an einem Strommast aufgehängt werden“. Das Interview mit „Al-Alam“ wurde am 31. Oktober ausgestrahlt und später von dem Medienbeobachtungsinstitut MEMRI übersetzt und publik gemacht. In dem Gespräch lobte Al-Einein zudem den Palästinenser Mutas Hidschasi. Dieser hatte im Oktober versucht, den Rabbiner Jehuda Glick zu ermorden. Der Weg, „um Israels Besatzung zu besiegen, ist der Weg, den der Märtyrer Mutas Hidschasi gegangen ist“. „Wenn die Menschen die israelische Besatzung nicht auf die Art und Weise bekämpfen, die sie für passend halten, um ihr Land zu befreien, dann verdienen sie es nicht, zu leben“, sagte Al-Einan. Auf Landverkauf an Juden steht bei den Palästinensern die Todesstrafe. Sie wird nicht immer umgesetzt, häufig kommen Verurteilte in lebenslange Haft. Im Oktober hatte Abbas als zusätzliche Strafe lebenslange harte Arbeit angeordnet. In den vergangenen Jahrzehnten wurden immer wieder Palästinenser wegen des Vorwurfs, Land an Juden verkauft zu haben, umgebracht.

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