Hamas-Gründungsmitglied Taha gestorben

GAZA (inn) – Der Hamas-Mitbegründer Mohammad Taha ist am Dienstag in Gaza gestorben. Der 77-Jährige litt an einem Herzleiden.
Das Emblem der Hamas - ein Gründungsmitglied der Terrorgruppe ist am Dienstag verstorben.

Taha sei nach Beschwerden am Herzen in das Krankenhaus der Stadt Deir al-Balah gebracht worden. Dort sei er gestorben. Die genaue Todesursache sei noch nicht bekannt. Das berichtet die Onlinezeitung „Times of Israel“.
Taha wurde 1937 in dem Dorf Jibna, im damaligen britischen Mandatsgebiet Palästina, geboren. 1987 gründete er zusammen mit weiteren Palästinensern die Hamas. Im Jahr 2003 wurde Taha von der israelischen Armee festgenommen. Nach einem Jahr in Haft ohne Prozess wurde er wieder in den Gazastreifen entlassen.
Taha hat fünf Söhne, die alle hochrangige Vertreter der Hamas sind oder waren. Sein Sohn Aiman war viele Jahre Sprecher der radikal-islamischen Organisation. Im Februar dieses Jahres wurde er jedoch von der Hamas verhaftet. Ihm werden Vertrauensbruch und illegale Geschäftemacherei vorgeworfen. Über sein Schicksal gibt es widersprüchliche Berichte: In einigen heißt es, er sei bei einem israelischen Luftangriff während des Gaza-Konfliktes im Sommer ums Leben gekommen. Andere Quellen melden, er sei von Hamas-Kräften hingerichtet worden.

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