Einfuhr von Baumaterial in Gazastreifen zugelassen

GAZA / NEW YORK (inn) – Israel und die Palästinensische Autonomiebehörde haben sich darauf verständigt, den Gazastreifen für Baumaterial zu öffnen. Die Vereinten Nationen überwachen die Verwendung der Einfuhren.
Wiederaufbau nötig: Das Bild zeigt einen Straßenzug in der Stadt Beit Hanun im nördlichen Gazastreifen im August 2014.

Die Einigung erfolgte unter Vermittlung der Vereinten Nationen (UN). Wie der UN-Sondergesandte für den Nahost-Friedensprozess Robert Serry am Dienstag in New York bekannt gab, gehe es dabei um den Wiederaufbau des Gazastreifens nach dem jüngsten Konflikt. Die UN sollen sicherstellen, dass die Einfuhren nicht für den Bau von Terrortunneln verwendet werden.
Israel stoppte die Einfuhr von Baumaterial am 13. Oktober vergangenen Jahres, nachdem die Armee einen Tunnel freigelegt hatte, der vom Gazastreifen nach Israel führte (Israelnetz berichtete). In der Folge ließ Israel nur Baumaterial zu, dass für UN-Projekte vorgesehen war.
Für die israelische Tageszeitung „Jerusalem Post“ weckt die Vereinbarung die Hoffnung, dass ein dauerhafter Waffenstillstand zwischen den Konfliktparteien erreicht wird. Noch in diesem Monat stehen dazu Verhandlungen in Kairo an.

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