Kämpfe gehen weiter

GAZA (inn) – Die israelische Armee hat in der Nacht zum Montag mehr als 30 Terrorziele im Gazastreifen angegriffen. Dabei kamen drei Palästinenser ums Leben. Auch die Palästinenser setzten ihre Angriffe auf Israel fort. Unterdessen hat Ägypten einen neuen Vorschlag für eine Waffenruhe vorgelegt.
In Kairo wird derzeit über einen Waffenstillstand verhandelt.

Die Luftwaffe zerstörte unter anderem eine Abschussrampe, von der aus Palästinenser eine Rakete auf Jerusalem abgefeuert hatten. In den israelischen Ortschaften nahe des Gazastreifens ertönte in der Nacht und am Montag Dutzende Male Raketenalarm. Verletzt wurde bei den Angriffen niemand. Die Sirenen heulten auch im Großraum Tel Aviv zwei Mal. Die Menschen flüchteten sich in Schutzräume. Allerdings handelte es sich um einen Fehlalarm.
Wie die Tageszeitung „Yediot Aharonot“ berichtet, hat Ägypten einen neuen Plan für eine sofortige Waffenruhe vorgelegt. Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas war für entsprechende Gespräche am Freitag nach Kairo gereist. Die Terrorgruppe Islamischer Dschihad habe bereits ihre Bereitschaft dazu angekündigt. Der Hamas-Vertreter Issat al-Rischek, der zur palästinensischen Delegation in der ägyptischen Hauptstadt gehört, betonte jedoch, „es gibt nichts Neues bezüglich einer Waffenruhe“.
Unterdessen warten Vertreter der israelischen Regierung auf positive Signale bei den Verhandlungen. Israel hatte angekündigt, es werde seine Delegation erst nach Kairo zurückschicken, wenn der Beschuss aus dem Gazastreifen komplett beendet wurde.

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