Auslandspresseverband kritisiert Hamas für Aggressionen gegen Journalisten

TEL AVIV (inn) – Der Auslandspresseverband (FPA) in Nahost hat aufs Schärfste die „eklatanten Methoden“ der Hamas im Umgang mit ausländischen Journalisten angeprangert. Hamas-Behörden seien während des vergangenen Monats gegen einige Pressevertreter gewaltvoll vorgegangen.
Journalisten berichten, dass die Hamas Raketen aus zivilen Einrichtungen abfeuert. Dafür weist die militante Organisation mehrere Pressevertreter aus dem Gazastreifen aus.

In der am Montag veröffentlichten Stellungnahme heißt es: „Die internationalen Medien sind keine Interessenvertretungen und können durch Drohungen oder Druck nicht an der Berichterstattung gehindert werden, so dass ihren Lesern oder Zuschauern ein objektives Bild von vor Ort verwehrt wird.“

Hamas weist Korrespondenten aus

In mehreren Fällen seien aus Gaza berichtende Reporter schikaniert und bedroht sowie über ihre Berichte und Informationen ausgefragt worden. Die Hamas versuche zudem, durch eine Art „Sicherheitsüberprüfung“ eine „schwarze Liste“ bestimmter Pressevertreter zu erstellen. „Ein solches Vorgehen wird vehement von der FPA abgelehnt.“
Mehrere ausländische Journalisten seien von der Hamas bedroht und sogar aus Gaza ausgewiesen worden, nachdem sie berichtet hatten, dass die radikal-islamische Organisation aus zivilen Gebäuden Raketen abfeuere. Das berichtet die israelische Tageszeitung „Jerusalem Post“.
YouTube-Video: Finnische Korrespondentin über Hamas-Raketenabschuss von Krankenhaus aus http://www.youtube.com/watch?v=Nu-e5qWXx-k

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