Vorwurf sexueller Belästigung gegen Silvan Schalom

JERUSALEM (inn) – Der israelische Energie- und Wasserminister Silvan Schalom sieht sich mit dem Vorwurf sexueller Belästigung konfrontiert. Der Likud-Politiker gilt als aussichtsreicher Kandidat für das Amt des israelischen Staatspräsidenten.
Silvan Schalom muss sich des Vorwurfs sexueller Belästigung erwehren.

Eine frühere Mitarbeiterin Schaloms warf diesem vor, sie vor 15 Jahren sexuell belästigt zu haben. Damals war Schalom Wissenschafts- und Technologieminister. Der Vorfall soll sich im Jahr 1999 während eines Aufenthalts in einem Jerusalemer Hotel zugetragen haben, berichtet die israelische Tageszeitung „Jerusalem Post“.
Der 55-Jährige wies die Vorwürfe zurück. In seinen Augen handelt es sich um ein „politisches Attentat“, sagte er im israelischen Fernsehsender „Kanal 2“. „Ich habe keine Ahnung, worum es geht, ich habe den Namen dieser Frau nie gehört.“
Generalstaatsanwalt Jehuda Weinstein hat vorläufige Untersuchungen eingeleitet, um die Glaubwürdigkeit des Vorwurfs zu überprüfen. Schalom gilt als einer der aussichtsreichen Kandidaten für die Nachfolge von Schimon Peres als israelischer Staatspräsident. Die Wahl findet am 14. Juni statt.

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