Israelis und Palästinenser: Gemeinsam stark bei Notfällen

HEBRON (inn) – Israelis und Palästinenser wollen bei zivilen Notfällen stärker zusammenarbeiten. Bei einem Treffen, das diese Woche in Hebron stattfand, erörterten sie Möglichkeiten für eine bessere Kooperation und zum gemeinsamen Schutz der Umwelt.
In der Erzväterstadt Hebron haben Israelis und Palästinenser über eine Zusammenarbeit bei zivilen Notfällen gesprochen.

An dem Treffen nahmen Vertreter der israelischen Zivilverwaltung für Judäa und Samaria, der palästinensischen Sicherheitskräfte sowie der palästinensischen und der israelischen Feuerwehr teil. „Wir haben die Politik beiseite gelassen und uns auf die Rettung von Leben fokussiert, die über allem steht“, sagte ein israelischer Teilnehmer gegenüber der Tageszeitung „Jerusalem Post“. Die Zusammenkunft habe in sehr guter Atmosphäre stattgefunden.
Die im Gazastreifen regierende Hamas kritisierte die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) für ihre Kooperation mit Israel. Die PA sei gegenüber der israelischen Armee „gefallsüchtig“. Die Armee teilte daraufhin mit: „Diese Zusammenarbeit ist für beide Seiten von Vorteil. Es geht darum, Leben von Palästinensern und Israelis zu retten.“
Die Vereinbarung über die stärkere Zusammenarbeit wurde bereits am Donnerstag umgesetzt: Zwei palästinensische Bulldozer räumten zusammen mit zwei israelischen Fahrzeugen mehrere Straßen, die durch Schnee blockiert waren. Palästinensische und israelische Autofahrer saßen dort fest.

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