„Aufgrund der Trockenheit, da wir in diesem Jahr leider nicht mit pünktlichem Regen gesegnet sind, rufen wir die Bürger auf, ihren Gebeten Gebete um Regen hinzuzufügen“, heißt es in einem Schreiben, das die Oberrabbiner an die Rabbiner des Landes verteilten. Laut der Tageszeitung „Yediot Aharonot“ steht dort weiter: „Wir hoffen, dass die Gebete des Hohen Priesters an Jom Kippur für ein mit Regen gesegnetes Jahr beantwortet werden.“
Für kommenden Donnerstag, dem achten und letzten Tag des Chanukka-Festes, haben die Oberrabiner an der Jerusalemer Klagemauer ein Massengebet für Regen geplant.
Der sephardische Chefrabbi Josef und sein aschkenasischer Amtskollege Lau hatten sich in der vergangenen Woche mit Vertretern der Knesset getroffen, um über die Trockenheit zu sprechen.
Nach zwei niederschlagsreichen Wintern in Folge haben sich Israels Wasservorräte nach Angaben der Wasserbehörde erholt. Die Niederschlagsmenge in diesem Jahr liegt jedoch deutlich unter dem Mittelwert. Die kalendarische Regenzeit in Israel beginnt Ende Oktober und dauert bis Anfang April.