Anschlag auf jüdisches Mädchen in einer Siedlung

PSAGOT (inn) – Ein 9-jähriges israelisches Mädchen ist am Samstagabend beim Spielen im Garten in der Siedlung Psagot bei einem Angriff verletzt worden. Der Täter war vermutlich ein Palästinenser aus der benachbarten Stadt Al-Bireh. Er wurde noch nicht gefasst.
In der jüdischen Siedlung Psagot wurde ein Mädchen angegriffen.

Bereitschaftsmitarbeiter der Hilfsorganisation „Roter Davidsstern“ leisteten erste Hilfe, bis der Krankenwagen eintraf. Das verletzte Mädchen, Noam Glick, wurde ins Krankenhaus nach Jerusalem gebracht. Ihr Zustand sei stabil. Der behandelnde Arzt Danny Fink sagte, es sei „nicht klar“, ob auf sie geschossen oder eingestochen worden sei. Die Wunden am Oberkörper des Mädchens sähen nicht nach Schusswunden aus, sagte Fink, jedoch gebe es Zeugen, die Schüsse gehört hätten. Auch Noam Glick selbst sagt aus, der Mann habe auf sie geschossen.
Die Armee durchkämmte in der Nacht auf Sonntag die Gegend rund um die Siedlung Psagot, die nördlich von Ramallah liegt. Der Täter wurde bislang nicht gefunden. Das berichtet die Onlinezeitung „Times of Israel“.
Während Israels Premierminister Benjamin Netanjahu den Anschlag verurteilte, gab der Fatah-Politiker Dschibril Radschub Israel die Schuld. Laut der „Times of Israel“ sagte Radschub, die israelische Regierung trage die Hauptschuld, weil sie den Bau von Siedlungen im Westjordanland erlaube. Auf der Facebook-Seite der Fatah wurde der Anschlag von Psagot dem Bericht zufolge gelobt, genauso wie die Ermordung eines israelischen Soldaten in Hebron Ende September (Israelnetz berichtete).

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