Zwei Karibikstaaten erkennen „Palästina“ als Staat an

NEW YORK (inn) – Grenada und Haiti haben den „Staat Palästina“ anerkannt. Der Außenminister im Westjordanland, Riad al-Malki, unterzeichnete nach eigenen Angaben am Freitag in New York entsprechende Abkommen.
Im Inselstaat Grenada (Bild) und in Haiti soll es demnächst palästinensische Botschafter geben.

„Diese Anerkennung stellt die kollektive internationale Anerkennung palästinensischer Rechte heraus“, wird Malki von der palästinensischen Nachrichtenagentur „Ma‘an“ zitiert. „Es ist ein neuer Erfolg für die palästinensische Diplomatie.“ Der Minister habe die Verträge in Zeremonien am UN-Hauptsitz mit den Außenministern der beiden Karibikstaaten abgeschlossen. Darin gehe es um den Austausch von Botschaftern mit Grenada und Haiti.
Laut „Ma‘an“ haben bislang über 130 Staaten weltweit „Palästina“ als Staat anerkannt. Im November 2012 werteten die Vereinten Nationen den palästinensischen Status zum „Beobachterstaat“ auf. Demzufolge konnte Präsident Mahmud Abbas am vergangenen Donnerstag als „Staatschef“ vor der UN-Vollversammlung sprechen (Israelnetz berichtete).

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