Wie die Tageszeitung „Jerusalem Post“ schreibt, habe Bennett in seiner Laubhütte in Jerusalem Abgesandte aus Amerika, Europa und Afrika empfangen. Sie kamen aus den USA, Kanada, Guatemala, Argentinien, Chile, Bolivien, Uruguay, Brasilien, den Niederlanden, Italien, Spanien, Portugal, Polen, Mazedonien, Südafrika und dem Parlament der Europäischen Union. Die Politiker sind die Vorsitzenden der „Israel Allies Foundation“. Diese Organisation hat es sich zum Ziel gesetzt, die Unterstützung für Israel in den Parlamenten weltweit und die Kommunikation zwischen pro-israelisch gesinnten Abgeordneten aus aller Welt zu verbessern. Sie hielt während des Laubhüttenfestes eine Konferenz in Jerusalem ab.
Bennett ermutigte seine Gäste dazu, die Wahrheit in ihren Heimatländern zu erzählen: „Wer denkt, unsere 3.000 Jahre alte Hauptstadt sei besetzt, versteht überhaupt nichts. Stoppt die Lügen!“ Während er mit den internationalen Gästen in der Sukka aß, erinnerte er daran, dass sein Volk seit 3.000 Jahren stets für eine Woche in einer Laubhütte wohne, um sich immer an seine Befreiung aus Ägypten zu erinnern. Weil das jüdische Volk sich an seine Geschichte erinnere, bleibe es für immer bestehen, so Bennett.
Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat bekräftigte, dass es eine Teilung Jerusalems nicht geben werde. Die Abgeordneten forderte er auf: „Seid Botschafter des Friedens und erzählt die Wahrheit über euren Besuch hier.“
Der Kampf gegen die neuen EU-Richtlinien zum Umgang mit israelischen Siedlungen war ebenfalls Thema bei dem Treffen. Judäa und Samaria besuchten die Konferenzteilnehmer am Montag. Sie besichtigten eine Weinkellerei und trafen sich mit führenden Siedlern.
Benny Elon, der Präsident der „Israel Allies Foundation“ und frühere Tourismusminister, sagte dem Nachrichtendienst „Arutz Scheva“: „Ich glaube, dass das, was wir hier sehen können, eine wichtige Botschaft an uns Israelis, aber auch an die ganze Welt ist: Millionen von nichtjüdischen Gemeinden lieben Israel.“