Raketenabwehr-Einheit nach Jerusalem verlegt

JERUSALEM (inn) – Das israelische Militär hat eine Batterie des Raketenabwehrsystems „Eisenkuppel“ in die Jerusalemer Umgebung verlegt. Bei der Maßnahme handelt es sich um eine „Routineübung“, hieß es seitens der Armee. Eine weitere Einheit wurde aus Tel Aviv abgezogen.
Die Armee hat eine "Eisenkuppel"-Batterie nach Jerusalem verlegt.

Eine Sprecherin des Militärs äußerte sich nicht zu den konkreten Beweggründen. Sie erklärte lediglich, dass Verteidigungssysteme „in Überstimmung mit der Lagebewertung“ aufgestellt würden. Das berichtet die israelische Zeitung „Yediot Aharonot“.
Unterdessen hat die israelische Luftabwehr eine „Eisenkuppel“-Einheit aus Tel Aviv abgezogen. Israel hatte diese Ende August dort installiert, als ein Militärschlag der USA gegen Syrien imminent schien. Die Maßnahme sollte gegen mögliche Vergeltungsschläge nach einem US-Angriff auf Syrien vorbeugen (Israelnetz berichtete).
Gegenwärtig ist unklar, ob es zu einem US-Schlag gegen Syrien kommt. Der US-Kongress will in diesen Tagen eine Entscheidung treffen.Ein Sprecher der Armee sagte am Sonntag, die USA würden Israel vor einem Schlag gegen Syrien informieren. US-Außenminister John Kerry deutete am Sonntag an, Syrien könne einem Militärschlag entgehen, wenn das Land seine Chemiewaffen der internationalen Gemeinschaft aushändige.

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