Auch die Museen im Land hatten geöffnet. Die meisten nationalen Stätten verlangten keinen Eintritt. Wie die Onlinezeitung „Times of Israel“ meldet, musste die Polizei zahlreichen Besuchern den Einlass in einige Anlagen und Einrichtungen verweigern, da diese bereits überfüllt waren.
Die Strände des Sees Genezareth seien zwar von Zehntausenden besucht worden, die Zahlen hätten jedoch unter den Erwartungen gelegen, heißt es in dem Bericht. Möglicherweise haben die unter dem Durchschnitt für die Zeit gelegenen Temperaturen Badegäste abgeschreckt. Die beliebtesten Plätze zum traditionellen Grillen waren die Wälder von Ben Schemen und Birija in Zentral- und Nordisrael sowie die Parks HaJarkon in Tel Aviv und Eschkol im Negev.
In einem Wald nahe der von ultra-orthodoxen Juden bewohnten Stadt Elad in Zentralisrael kam es am Dienstagnachmittag zu einem Brand. Fast ein Dutzend Feuerwehrmannschaften bekämpften die Flammen.
Die Feierlichkeiten zum Jom HaAtzma‘ut hatten am Montagabend mit dem Anzünden von zwölf Kerzen auf dem Jerusalemer Herzl-Berg begonnen. Die Lichter symbolisieren die zwölf Stämme Israels. Anschließend gab es Feuerwerke und Lasershows im ganzen Land und die Menschen zogen auf die Straßen, um ausgelassen zu feiern und die zahlreichen kostenfreien Konzerte zu besuchen. Der Unabhängigkeitstag folgt direkt auf den Gedenktag für die gefallenen Soldaten und die Terror-Opfer.