Er sei stolz darauf, Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen, um die Sicherheit der Zukunft garantieren zu können, erklärte Gantz. „An einem kalten und klaren Tag kann man die Kluft zwischen der Stille ringsumher und dem Horror, der sich in den Baracken des Lagers ereignete, nicht verstehen“, sagte er nach Angaben der israelischen Tageszeitung „Yediot Aharonot“. Das israelische Militär sei ein Verteidigungsschild der staatlichen Heimat – des sicheren Zufluchtsortes für das jüdische Volk, fügte Gantz hinzu.
Der Delegation, mit der er nach Polen reiste, gehören weitere ranghohe Vertreter der israelischen Armee an. Zu dem feierlichen Besuch der Israelis fanden sich außerdem Eltern von gefallenen Soldaten, Veteranen des israelischen Militärs und ein Holocaust-Überlebender in Auschwitz ein.
Seinen Besuch in Polen will Gantz auch zu Treffen mit dem polnischen Verteidigungsminister, Tomasz Siemoniak, und dem polnischen Generalstabschef, Mieczysław Cieniuch, nutzen. In einer militärischen Zeremonie wird er außerdem einen Blumenkranz am Grabmal des unbekannten Soldaten in Warschau niederlegen.
Am Sonntagabend begann der Holocaust-Gedenktag „Jom HaSchoah“ in Israel. Im ganzen Land sind für den heutigen Montag verschiedene Gedenkzeremonien geplant.