Israel begrüßt Urteil Zyperns

JERUSALEM / NIKOSIA (inn) – Das zypriotische Strafgericht hat einen Angeklagten verurteilt, der in Zusammenarbeit mit der Hisbollah einen terroristischen Anschlag auf Israelis auf der Insel Zypern geplant hatte.
In der zypriotischen Stadt Limassol wurde der Libanese Ja‘kub im Sommer festgenommen.

Israel begrüßte das Urteil und forderte die Europäische Union dazu auf, die Hisbollah als terroristische Organisation einzustufen. Dies teilte das israelische Außenministerium am Sonntag mit.
Hussam Talib Ja‘kub besitzt die schwedische und libanesische Staatsbürgerschaft. Als bekannt wurde, dass er terroristische Anschläge auf Israelis auf Zypern geplant hatte, wurde er im vergangenen Juli festgenommen. Nun hat er gestanden, dass er damals mit der Hisbollah eng zusammengearbeitet hatte. Unter deren Anleitung sammelte er Informationen über israelische Touristen auf Zypern und deren Flüge auf die Insel. Den Aussagen des Gerichts zufolge trainierte Ja‘kub mit Waffen der Hisbollah und arbeitete eng mit diversen Hisbollah-Kämpfern zusammen. In seinem Geständnis bekannte Ja‘kub nach Angaben des israelischen Ministeriums, dass die Hisbollah eine hierarchische Organisation ist, die Waffen besitzt und ihre Mitglieder geheim in militärischen Belangen ausbildet.
Das Gericht hat befunden, dass die Terrorpläne Ja‘kubs in der Zeit ausgeführt werden sollten, als Israelis in verschiedenen Ländern Opfer von Anschlägen durch die Hisbollah und die Al-Quds-Truppen der Iranischen Revolutionsgarden wurden (Israelnetz berichtete). Dazu gehört auch das Attentat im bulgarischen Burgas mit sechs Todesopfern.

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