Die Blauhelm-Soldaten seien sicher nach Jordanien gebracht worden, teilte ein UN-Vertreter in Damaskus laut der Tageszeitung „Ha‘aretz“ mit. „Sie alle befinden sich jetzt auf der jordanischen Seite und sie sind in einem guten Gesundheitszustand“, zitiert das Blatt Abu Mahmud, einen Rebellen, der die Ex-Geiseln nach eigenen Angaben nach Jordanien begleitet hatte.
Bundesaußenminister Guido Westerwelle zeigte sich über die Freilassung erleichtert. Er betonte gemäß einer Mitteilung seines Ministeriums: „Die Arbeit der Vereinten Nationen an der Grenze zwischen Israel und Syrien auf den Golan-Höhen ist von großer Wichtigkeit und muss weitergehen. Die Ereignisse der letzten Tage zeigen, dass der Bürgerkrieg in Syrien nicht nur für die UN-Beobachter, sondern auch für die ganze Region höchst gefährlich ist. Wir werden weiter die Menschen in Syrien unterstützen, aber müssen unbedingt vermeiden, dass der Bürgerkrieg in Syrien über die Grenzen schwappt und auch die Nachbarländer und die Region erfasst.“
Die Soldaten der UNDOF-Mission waren am Mittwoch von syrischen Rebellen der „Märtyrer-von-Jarmuk-Brigade“ entführt worden. Die Gruppe forderte einen Rückzug der Truppen des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad aus dem Ort Dschamla (Israelnetz berichtete).