Soldaten erschießen Palästinenser

GAZA (inn) – Israelische Soldaten haben in der Nacht zum Montag einen Palästinenser erschossen, der sich trotz ihrer Warnungen dem Grenzzaun im Gazastreifen genähert hatte.
Grenzzaun zum Gazastreifen - dahinter befindet sich ein Streifen militärisches Sperrgebiet. Wer es betritt läuft Gefahr, von Soldaten beschossen zu werden.

Der palästinensischen Nachrichtenagentur „Ma‘an“ zufolge handelt es sich bei dem Getöteten um Ahmad al-Nabahin. Der 20-Jährige sei geistig krank und unbewaffnet gewesen. Es habe mehrere Stunden gedauert, bis die Armee medizinischem Personal die Genehmigung erteilte, die Leiche zu bergen. Der Palästinenser sei an Verletzungen gestorben, die möglicherweise hätten behandelt werden können, heißt es in dem Bericht.
Eine Sprecherin der Armee konnte dazu bislang keine Informationen geben. Sie teilte lediglich mit, die Soldaten hätten Warnschüsse abgegeben und den Mann aufgefordert, sich aus dem Sperrgebiet zu entfernen. Als der Palästinenser darauf nicht reagierte, hätten sie auf ihn gezielt.

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