„Wir weisen Bedrohungen für die regionale Stabilität und die Leugnung des Holocaust absolut zurück“, betonte Monti mit Blick auf den Iran. Laut einer Mitteilung aus Netanjahus Büro fügte er hinzu, Italien sehe „Europas Sicherheit in Israels Sicherheit“. Als „Start-Up“-Nation, sei Israel ein Vorbild für die Welt. Bei der Zusammenarbeit zwischen Staaten sei es eine Inspiration.
Die Sanktionen gegen den Iran bezeichnete Monti effektiv. Er gehe davon aus, dass diese zu einer Änderung des iranischen Atomprogramms führen. Der italienische Premier zeigte sich zudem besorgt über den palästinensischen Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen. Er drückte seine Solidarität mit den in Südisrael lebenden Menschen aus.
Monti war mit einer sechsköpfigen Delegation nach Israel gekommen. Beide Seiten unterzeichneten insgesamt fünf Abkommen, unter anderen in den Bereichen Sicherheit, Wirtschaft und Kultur.