Westerwelle begrüßt deutsch-israelisches Abkommen

BERLIN / JERUSALEM (inn) - "Deutschland und Israel teilen das Interesse, dass der Holocaust nie in Vergessenheit geraten darf." Das teilte der deutsche Außenminister Guido Westerwelle am Donnerstag mit. Die Unterstützung der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem sei der Bundesregierung eine Herzensangelegenheit.

Deutschland hatte Anfang des Jahres der Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem erstmals langfristige finanzielle Hilfe zugesichert. Westerwelle unterzeichnete während seines Besuchs vor Ort am 1. Februar ein entsprechendes Abkommen. Nach der Ratifizierung durch die israelische Regierung ist es nunmehr in Kraft getreten. Damit kann die Bundesregierung die Rate für das erste Halbjahr 2012 in Höhe von insgesamt 500.000 Euro auszahlen. Insgesamt sollen im nächsten Jahrzehnt zehn Millionen Euro für die Archivierung und Erschließung von Dokumenten sowie für pädagogische Zwecke verwendet werden (Israelnetz berichtete).

Westerwelle begrüßte das Zusammenwirken laut einer Pressemitteilung der Deutschen Botschaft in Tel Aviv: "Es ist gut, dass das deutsch-israelische Abkommen zur Förderung von Yad Vashem nunmehr in Kraft ist. Deutschland und Israel teilen das Interesse, dass der Holocaust nie in Vergessenheit geraten darf. Deshalb ist der Bundesregierung die Unterstützung und Förderung von Yad Vashem eine Herzensangelegenheit."

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