„Friedensaktivisten“ hinterlassen Hakenkreuz

TEL AVIV (inn) - Nationalsozialistische Schmiererei: Pro-palästinensische Aktivisten haben in einer Verwahrzelle am israelischen Ben-Gurion-Flughafen ein Hakenkreuz an die Wand gemalt. Sie wollten am Sonntag an der Protestaktion "Willkommen in Palästina" teilnehmen, durften aber nicht nach Israel einreisen.

Die Schmiererei wurde entdeckt, nachdem zwei Aktivisten aus Frankreich und Spanien aus dem Gebäude entfernt worden waren. "Dies war das Geschenk, das die ‚Friedensaktivisten‘ Israel hinterlassen haben", zitiert die Tageszeitung "Yediot Aharonot" eine Quelle in der Einwanderungsbehörde. Die beiden Aktivisten wurden am Montag in ihre Ursprungsländer zurückgeschickt.

Insgesamt hatte Israel am Ben-Gurion-Flughafen 79 ausländischen Demonstranten die Einreise verweigert. Zahlreiche weitere Aktivisten konnten ihren Flug erst gar nicht antreten, weil die Fluggesellschaften sie nicht an Bord ließen. Damit kamen sie einer Aufforderung der israelischen Behörden nach.

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