Der israelische Gesandte Emmanuel Nahshon sagte laut Botschaft: "Auf jedem Stolperstein steht ein Name. Und jeder Name, an den wir uns erinnern, steht für eine ganze Lebensgeschichte – mit Träumen, Hoffnungen und Talenten. Jeder Stolperstein, der an ein verlorenes Leben erinnert und den Menschen mit dem dazugehörigen Heim verbindet, ist ein kleiner Sieg über die Gleichgültigkeit und das Vergessen." Für die Angehörigen der Botschaft des Staates Israel sei es etwas Besonderes, dass ein Stein in ihrer direkten Nachbarschaft verlegt wurde.
Anita Frank wurde im Jahr 1921 geboren. Sie arbeitete als Krankenschwester im Jüdischen Krankenhaus in Berlin und wohnte in der Auguste-Viktoria-Straße 33. Die Nazis deportierten sie 1943 nach Theresienstadt. Von dort wurde sie in das Konzentrationslager Auschwitz und schließlich nach Bergen-Belsen gebracht, wo sie im April 1945 starb.
Insgesamt liegen in zehn europäischen Ländern, darunter Deutschland, Österreich, Polen und der Tschechischen Republik, über 34.000
Stolpersteine. Das erklärte der Künstler Demnig gegenüber Israelnetz.