Kein Staat „Palästina“ bei Klimakonferenz

DURBAN (inn) - Die USA haben einen Versuch der Palästinenser verhindert, bei der Klimakonferenz der Vereinten Nationen in Durban als Staat anerkannt zu werden.

Die israelischen Repräsentanten bei der Konferenz im südafrikanischen Durban seien darauf aufmerksam geworden, dass "Palästina" auf der Liste der teilnehmenden Staaten stehe, anstatt als teilnehmender Beobachter aufgeführt zu werden, berichtet die Zeitung "Yediot Aharonot". Daraufhin hätten sie den israelischen Umweltminister Gilad Erdan und das Außenministerium informiert.

Der Gesandte der USA, Todd Stern, erklärte, die USA würden ihre Zahlungen an die UN-Klimainitiative einstellen, sollte die Listung "Palästinas" nicht geändert werden. Die Delegationen von Kanada und Australien kündigten an, sich bei den Vereinten Nationen zu beschweren, sollte die Liste nicht geändert werden.

Die Verantwortlichen der Klimakonferenz reagierten schnell – bereits nach wenigen Stunden wurde die Liste korrigiert. "Es macht mich traurig, dass die Palästinenser solche kindischen Tricks anwenden", sagte Gilad Erdan. Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern könne nur am Verhandlungstisch beendet werden.

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