Netanjahu trifft arabische Ortsvorsteher

JERUSALEM (inn) - Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat sich am Dienstag mit Angehörigen des Komitees zur Vertretung der arabischen Kommunen in Israel getroffen. Bei dem Gespräch in seinem Jerusalemer Büro ging es um die Förderung der arabischen Gemeinden.

Wichtige Themen waren die Wohnungssituation, mehr Beschäftigungsmöglichkeiten, vor allem für Frauen, eine bessere Infrastruktur sowie der Status der Beduinen im Negev.

Netanjahu betonte, er messe der Förderung der arabischen Bevölkerung große Bedeutung bei. Ihre Integration in die Wirtschaft könne zu einer Erhöhung ihres Lebensstandards führen. Hinsichtlich der Arbeitsmöglichkeiten für Frauen sagte Netanjahu, dies sei ein nationales Ziel, das auch im sogenannten "Trajtenberg-Bericht" angesprochen werde. In diesem werden der Regierung Empfehlungen für mehr soziale Gerechtigkeit nahegelegt.

Der Premier ging auch auf die Akte von Vandalismus in den vergangenen Tagen in Jaffa und Tuba Sangarija ein. Er versicherte, er werde keine Angriffe auf die Rechte des arabischen Sektors zulassen. "Wir müssen zusammen in Koexistenz und gegenseitigem Respekt leben", so Netanjahu laut einer Mitteilung seines Büros.

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