Gantz: „Israel muss immer kriegsbereit sein“

JERUSALEM (inn) - Israel muss immer auf einen Krieg vorbereitet sein - dies ist die wichtigste Lehre aus dem Jom-Kippur-Krieg. Das betonte der israelische Generalstabschef Benny Gantz in einem Interview der Tageszeitung "Yediot Aharonot" anlässlich des jüdischen Feiertages Jom Kippur.

Bereitschaft und Wachsamkeit bestimmten Israels "täglichen Kampf gegen hartnäckige Bedrohungen", sagte Gantz weiter. Er versicherte: "Die israelischen Verteidigungskräfte und ich als ihr Chef arbeiten ohne Ermüdung, um sicherzustellen, dass wir nicht noch einmal überrascht werden."

Die Armee sei ständig darum bemüht, sich an gegenwärtige Entwicklungen anzupassen. Sie dürfe sich nie an ein Konzept gewöhnen, sondern müsse aktuelle Situationen prüfen und sich auf regionale Veränderungen einstellen, so Gantz.

Jom Kippur ist der höchste jüdische Feiertag. In diesem Jahr hatte er am Abend des 7. Oktober begonnen. Seit 38 Jahren ist dieser Tag für den modernen Staat Israel mit einer der größten Katastrophen in seiner Geschichte verbunden, dem Jom-Kippur-Krieg. Am 6. Oktober 1973 hatte eine Koalition arabischer Staaten unter der Führung von Ägypten und Syrien den Krieg durch einen Überraschungsangriff eröffnet. Die Kampfhandlungen dauerten bis zum 24. Oktober 1973. Mehr als 2.600 Israelis wurden getötet.

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