Israelnetz für Blinde zugänglich

ERFURT (inn) - Das "KOM-IN-Netzwerk" macht Texte, Zeitschriften und Bücher für Blinde zugänglich. Zu seinen Hörzeitschriften gehören auch "Die Israelnachrichten", die unter anderem eine Auswahl an Meldungen aus dem Israelnetz enthalten.

"KOM-IN" steht für "Kommunikation und Information". Das Netzwerk stellt regelmäßig sogenannte "akustische Zeitschriften" her. Die Texte werden im Studio oder zuhause aufgenommen und den Hörern nach Hause geschickt. Zehn Zeitschriften erscheinen so regelmäßig als Hörausgabe. Meist haben sie einen christlichen Schwerpunkt, aber auch das Menschenrechtsmagazin "Amnesty-Journal" gehört dazu. Etwa 500 bis 600 Abonnenten erhalten die Hörzeitschriften regelmäßig.

Im Jahr 1993 gründete Jörg Sorge das "KOM-IN-Netzwerk" in Thüringen mit dem Ziel, als Christ Verantwortung im Bereich der Medien wahrzunehmen. Der Verein hat nur knapp zehn Mitglieder und finanziert sich zu einem Großteil durch Spenden. 2010 hat KOM-IN den Versand von Hörzeitschriften auf Kassetten beendet und verschickt diese jetzt nur noch auf CDs. Außerdem kann man die Audiodateien auf der Internetseite herunterladen.

Neben Hörbüchern produziert das KOM-IN-Netzwerk auch noch Radio- und Fernsehbeiträge. Diese sollen auf die Belange von Menschen mit Behinderungen aufmerksam gemacht und über christliche Initiativen und Ereignisse berichten. Die "KOM-IN-Bibel" fördert die Entwicklung eines Leseprogrammes für die Bibel, das Blinden eine schnelle und einfache Bedienung ohne Monitor und Maus ermöglicht.

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