Wie die Tageszeitung "Jerusalem Post" unter Berufung auf ein Dokument der Sicherheitskräfte berichtet, wurden die Waffen vermutlich über Libyen oder den Sudan nach Ägypten geschmuggelt. Die Täter jedoch hätten fliehen können, bevor die Sicherheitskräfte eintrafen. Unter dem beschlagnahmten Gut befanden sich acht Luftabwehrraketen und vier Raketenwerfer.
In der Vergangenheit hatten Schmuggler immer wieder versucht, Waffen über Ägypten in den Gazastreifen zu transportieren. Ranghohe ägyptische Vertreter hatten im August bekannt gegeben, den Schmuggel in den Gazastreifen in Zukunft noch stärker zu bekämpfen. Der israelische Rundfunk berichtete, dass ausgehend von den Grenzübergängen im Radius von 14 Kilometern alle Tunnel zerstört werden sollen.
Nach der Anschlagsserie in Südisrael hatte das ägyptische Militär seine Präsenz an der Grenze zu Ägypten verstärkt. Bei den Anschlägen im August kamen acht Menschen ums Leben.