Palästinensischer Angriff offenbar Ursache für tödlichen Verkehrsunfall

HEBRON (inn) - Was zunächst nach einem Verkehrsunfall bei Hebron im Westjordanland aussah, wurde von der israelischen Polizei jetzt als Terror-Anschlag eingestuft: Am Freitag hatte sich das Fahrzeug eines Israelis nahe der Siedlung Kirijat Arba überschlagen. Der Mann und sein einjähriger Sohn starben. Nun teilte die Polizei mit, der Wagen war zuvor von Palästinensern mit Steinen beworfen worden.

Ein Loch in der Windschutzscheibe, ein blutbefleckter Stein im Inneren des Wagens, Verletzungen am Kopf des Israelis sowie Beschädigungen am Lenkrad ließen darauf schließen, dass das Fahrzeug von Palästinensern mit Steinen beworfen wurde, teilte die Polizei laut der Tageszeitung "Jediot Aharonot" mit. Offenbar hatte der 25-jährige Fahrer bei dem Angriff die Kontrolle über den Wagen verloren.

Die Polizei war zunächst von einem Verkehrsunfall ausgegangen. Angehörige und Siedlervertreter werfen der israelischen Armee und der Polizei vor, sie hätten vertuschen wollen, dass es sich bei dem Vorfall um einen Terror-Anschlag gehandelt habe, um keine Unruhe in die Region zu bringen.

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