Die arabischen Gäste repräsentierten Medien aus Abu Dhabi, Dubai, Katar, Saudi-Arabien, Kuwait, Ägypten, Jordanien, den Palästinensischen Autonomiegebieten und Israel.
Zu Beginn der Konferenz grüßte Peres die Muslime weltweit anlässlich des Ramadan. In diesem Zusammenhang wünschte er vor allem den jungen Muslimen viel Erfolg bei ihrem Streben nach Freiheit und Wohlstand. Besondere Grüße brachte der Präsident den Menschen im Iran entgegen. Dabei betonte er: Israel habe keinerlei Streit mit dem iranischen Volk, sondern nur mit der Führung in Teheran.
Vor den Pressevertretern forderte Israels Staatsoberhaupt den Rücktritt von Syriens Präsident Baschar al-Assad: "Assad muss gehen. Er hat 2.000 unschuldige Zivilisten getötet, Tausende wurden verhaftet. Je eher er geht, um so mehr wird sein Volk das schätzen." Peres lobte den Mut der syrischen Demonstranten. Er glaube, dass sich die Menschen durchsetzen werden, die an Frieden interessiert seien. Dann werde es einfacher sein, Frieden zwischen Israel und Syrien zu erreichen.
Peres lobte außerdem die Palästinenser für ihre Bemühungen um Demokratie. Seiner Ansicht nach seien sie "näher an der Demokratie als jeder andere in der Region". Dies sei ein Grund für Optimismus und Hoffnung. Das israelische Staatsoberhaupt betonte dabei, dass im Westjordanland die Fatah für die Entwicklungen verantwortlich sei, der Gazastreifen sich jedoch stark auf den Iran verlasse.
Im Anschluss an seine Ansprache stellte sich Peres den Fragen der Journalisten. Laut der Tageszeitung "Jerusalem Post" reagierten die arabischen Gäste verhalten auf den Auftritt ihres Gastgebers und spendeten diesem zum Abschluss keinen Applaus.