Obama trifft jordanischen König

WASHINGTON (inn) - Angesichts der Veränderungen in der arabischen Welt ist es wichtiger als je zuvor, dass Israelis und Palästinenser einen Weg zu neuen Friedensverhandlungen finden. Das betonte US-Präsident Barack Obama am Dienstag nach einem Treffen mit dem jordanischen König Abdullah II. in Washington.

Obama versicherte auf einer gemeinsamen Pressekonferenz, sein Land und auch Jordanien, da es einen Friedensvertrag mit Israel hat, werde sich weiter für eine gerechte Lösung im Nahen Osten einsetzen.

Der US-Präsident begrüßte zudem die von Abdullah II. in Jordanien durchgeführten und angestrebten Reformen und sicherte dem Monarchen darin seine Unterstützung zu. Er sei zuversichtlich, dass die Reformen sowohl der Sicherheit und Stabilität des Landes als auch dem wirtschaftlichen Wohlergehen des jordanischen Volkes dienen würden. Obama kündigte außerdem finanzielle Hilfe für Jordanien an. Zusätzlich wollen die USA dem arabischen Staat angesichts der weltweit hohen Rohstoffpreise 50.000 Tonnen Weizen zur Verfügung stellen.

Am kommenden Donnerstag will Obama eine Rede zur Nahostpolitik der USA halten. Am Freitag steht ein Treffen mit Israels Premierminister Benjamin Netanjahu auf dem Programm.

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