Bislang hat die Fatah die internationale Unterstützung für Gaza nur von weitem beobachtet, sich aber nicht direkt daran beteiligt. Dies liege auch an der Auseinandersetzung mit der radikal-islamischen Hamas, die im Juni 2007 gewaltsam die Macht in dem Küstenstreifen übernommen hatte, schreibt die Tageszeitung "Ha´aretz". Nun sagte Scha´ath, die geplante Flottille werde als humanitäre Anstrengung angesehen, um die Blockade aufzuheben. Die Bewegung "Free Gaza" will Ende Mai 15 Schiffe in den Gazastreifen entsenden.
Auf die Frage nach der Möglichkeit, dass die Fatah-Vertreter für die Fahrt eine Genehmigung von israelischen Sicherheitskräften und der Hamas brauchen, entgegnete Scha´ath: "Wir brauchen keine Genehmigung, um in unsere Heimat zu gelangen, und sicher nicht von einer Bewegung wie der Hamas und von Israels Sicherheitsapparat."