Aharonovitsch lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Bundesinnenministerium bei der Terrorbekämpfung, teilte Friedrichs Sprecher Jens Teschke nach dem Treffen laut "Stern online" mit. Der Bundesinnenminister hob die Bedeutung der deutsch-israelischen Beziehungen hervor. "Dieser Besuch ist Teil der Lektionen, die ich gerne lerne in diesen Wochen, die ich neu im Amt bin", sagte er den Angaben zufolge. Ziel der Reise ist ein Kennenlernen der israelischen Amtskollegen und die Vertiefung der Zusammenarbeit im Bereich der öffentlichen Sicherheit.
Der deutsche Minister legte auch einen Kranz an der Bushaltestelle in Jerusalem nieder, an dem in der vergangenen Woche eine Bombe explodiert war. Bei dem Anschlag war eine britische Touristin ums Leben gekommen. Zahlreiche Menschen wurden verletzt.
Am Wochenende besucht Friedrich auch das Westjordanland. In Ramallah wird er sich mit Premierminister Salam Fajjad und Innenminister Said Abu Ali treffen. Er will mit ihnen über die weitere deutsche Unterstützung beim Aufbau der palästinensischen zivilen Polizei im Rahmen des Programms der Bundesregierung "Zukunft für Palästina" zu sprechen. Gemeinsam mit seinem palästinensischen Amtskollegen Abu Ali wird er in diesem Zusammenhang den symbolischen "Startschuss" für den Bau einer Simulationstrainings-Polizeiwache geben.