Wie die Tageszeitung "Jerusalem Post" berichtet, haben sich im vergangenen Jahr 15 Prozent aller Neueinwanderer in Jerusalem niedergelassen. Im Jahr 2002 lag diese Zahl noch bei 6 Prozent. Laut dem Bericht hat die Alija (Einwanderung) nach Jerusalem in den vergangenen zehn Jahren stark zugenommen. Jedes Jahr hätten sich durchschnittlich rund 2.300 Neueinwanderer in der Stadt niedergelassen. Den höchsten Zuwachs gab es im Jahr 2005 mit 2.835 Immigranten.
Das größte Problem für die in Israel "Olim" genannten Neueinwanderer ist der Wohnungsmangel in Jerusalem. Bürgermeister Nir Barkat warf früheren Stadtverwaltungen vor, sie hätten zu viele Projekte genehmigt, in deren Rahmen luxuriöse Apartments für Ausländer gebaut worden seien. Nun gebe es zu wenig Wohnungen, die sich die Einwohner auch leisten könnten.