Terrorverdächtige arbeiten im britischen Konsulat

JERUSALEM / LONDON (inn) - Zwei der Palästinenser, die wegen eines geplanten Terroranschlags festgenommen wurden, sind als Hausmeister am britischen Konsulat angestellt. Dies meldet die britische Tageszeitung "The Telegraph". Nach Vermutung des israelischen Inlandsgeheimdienstes Schabak wollten die Verdächtigen Waffen für einen Raketenangriff auf das Jerusalemer Teddy-Kollek-Stadion liefern.

Wie der Geheimdienst am Sonntag bekannt gab, hatte er bereits im November im Zusammenhang mit dem Anschlag fünf Palästinenser festgenommen. Nach den bisherigen Ermittlungen hatten Musa Hamada und Bassem Omeri das Attentat geplant, allerdings befanden sich die Vorbereitungen noch in einer Vorstufe. Drei weitere Männer wollten sie unterstützen, von denen zwei laut „Telegraph“ für das britische Konsulat im Ostjerusalemer Stadtteil „Scheich Dscharrah“ arbeiten: Mohammed Hamada, ein Cousin von Musa Hamada, und Bilal Bachatan. Zudem wurde ein weiterer Verwandter, Omar Hamada, in Gewahrsam genommen.

Ein Vertreter des britischen Außenministeriums teilte mit, alle Angestellten des Konsulates würden überprüft. Dies geschehe in Abstimmung mit den israelischen Behörden „auf einer Ebene, die ihrer Arbeit angemessen ist“. Die Festnahme der beiden Palästinenser habe nichts mit deren Arbeit im Konsulat zu tun.

Von den verdächtigen Palästinensern, die alle in Ostjerusalem leben, hat nur Omeri die israelische Staatsbürgerschaft.

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