„Während des Camps wird es Besuche von Flüchtlingslagern und palästinensischen Städten wie Hebron und Jericho geben, um den Alltag der palästinensischen Gesellschaft und das tägliche Leiden durch die Mauer, die Siedlungen sowie die Umgehungsstraßen zu zeigen. Und wir werden historische und religiöse Stätten in Palästina besuchen“, heißt es in einer Bekanntmachung der Europäischen Kommission in Jerusalem an die palästinensische Nachrichtenagentur „Ramattan“.
Die Veranstaltung dauert zehn Tage. Unter anderem nehmen Jugendliche aus Jordanien, den Palästinensergebieten, Israel, Spanien, Italien und Großbritannien daran teil.
Das „Camp für Gewaltlosigkeit“ ist eines von zehn „Euro-Med-Youth-Programmen“ in den Palästinensergebieten. Durch solche Programme will die EU das gegenseitige Verständnis und den interkulturellen Dialog zwischen Jugendlichen in den EU-Mitgliedsstaaten und deren Partnerländern fördern. Thematische Prioritäten sind hierbei der Kampf gegen Rassismus, die Rechte von Minderheiten sowie der Schutz des kulturellen Erbes und der Umwelt.