„Ich bin sehr glücklich, ausgewählt worden zu sein. Meine Wahl zeigt, dass wir es geschafft haben, ein Fenster in Richtung Israel zu öffnen und die österreichische Öffentlichkeit neugierig zu machen auf andere Dinge als den Nahostkonflikt – wie Kunst, High-Tech, Entwicklungen und Kultur“, sagte Aschbel gegenüber der Tageszeitung „Jediot Aharonot“.
Für die Abstimmung wurden von einer Jury fünf Persönlichkeiten aufgestellt. Bei der Wahl auf dem Internetportal des PVRA erhielt Aschbel die meisten Stimmen. Neben ihm waren die Wiener Richterin Claudia Bandion-Ortner, die Präsidentin der Salzburger Festspiele Helga Rabl-Stadler, die Sprachsoziologin Ruth Wodak sowie Agnes Husslein-Arco, die Direktorin der Österreichischen Galerie Belvedere, nominiert worden.
Die Auszeichnung wird am 26. November im Rahmen einer feierlichen Gala in Wien verliehen. Zu der Veranstaltung werden rund 300 Gäste aus den Bereichen Wirtschaft, Kommunikation und Medien erwartet.
Der Titel „KommunikatorIn des Jahres“ wird jährlich an Menschen vergeben, die nicht hauptberuflich in der Kommunikationsbranche tätig sind, sich aber durch besondere qualitative Kommunikation verdient gemacht haben.
Der israelischen Botschaft in Wien unter Dan Aschbel war es in diesem Jahr gelungen, mit einem besonderen Projekt das öffentliche Interesse auf Israel zu richten. Sie hat im August die „Israel-Tram“ ins Leben gerufen – eine Straßenbahn, die mit Bildern von Israel bedruckt ist und zweimal pro Woche zum kostenlosen Mitfahren einlädt. Im Inneren informieren Multimedia-Präsentationen über Land und Leute, regelmäßig finden Ausstellungen und Tanzveranstaltungen statt – zudem werden kostenlose israelische Spezialitäten geboten.