Peres sagte laut der Zeitung „Ha´aretz“, er akzeptiere zwar nicht jeden Punkt des saudischen Planes. „Man muss weiter darüber verhandeln. Doch sein Geist ist richtig.“ Die Initiative bietet Israel normale Beziehungen mit den arabischen Staaten an, wenn es sich auf die Grenzen von 1967 zurückzieht und eine angemessene Lösung für die palästinensischen Flüchtlinge gefunden wird. Der Plan wurde von der Arabischen Liga angenommen.
Mubarak widersprach der Ansicht des Israelis: „Die saudische Initiative ist nicht offen für Verhandlungen.“ Palästinenser und Israelis müssten erst ein Abkommen erreichen, bevor alle arabischen Staaten ihre Beziehungen mit Israel normalisierten. Peres sagte hingegen vor Journalisten: „Parallel zu den bilateralen Verhandlungen mit den Palästinensern müssen wir die arabische Friedensinitiative voranbringen.“
Bei dem Gespräch ging es auch um den israelischen Soldaten Gilad Schalit, der im Juni 2006 in den Gazastreifen entführt wurde. Mubarak forderte seinen Gast auf, nicht Ägypten dafür verantwortlich zu machen, dass die Verhandlungen um dessen Freilassung bislang gescheitert seien, sondern die Hamas. Die Ägypter versuchen, zwischen Israel und der palästinensischen Gruppierung zu vermitteln.