„Die Eltern können beruhigt sein“, sagte Vilnai laut der Zeitung „Jediot Aharonot“. „Wir arbeiten Tag und Nacht, um das Schuljahr wie vorgesehen zu beginnen. Dieses Jahr sind viele neue Schutzvorrichtungen dazugekommen, die die nötige Ruhe für produktive Schultage geben können.“ Das Schuljahr fängt in Israel traditionell am 1. September an.
Raketen trotz Waffenruhe
Unterdessen schlugen am Montag trotz der Feuerpause zwei palästinensische Kassam-Raketen auf israelischem Gebiet ein. Dabei kam niemand zu Schaden. Die Grenzübergänge zwischen Israel und dem Gazastreifen bleiben vorerst geschlossen. „Die Ruhe ist zerbrechlich“, so Vilnai. „Der Sicherheitsapparat wird geführt, als könne sich die Wirklichkeit morgen früh ändern. Wir investieren in die Verteidigung und das Trainieren von Szenarien.“
In der Küstenstadt Aschkelon wurde das Barsilai-Krankenhaus mit einer Schutzvorrichtung gegen Raketenangriffe versehen. Dies verdanken die Bürger allerdings einer privaten Initiative. Elternorganisationen haben sich mehrfach darüber beschwert, dass die Schulen noch nicht gegen Raketen gesichert sind.