Dank christlicher Organisationen: Krebshilfe kann weiterarbeiten

JERUSALEM (inn) - Mit einer Spende von 15.000 Euro haben drei christliche Organisationen in Jerusalem dem Krebshilfezentrum der Juri-Stern-Stiftung die Weiterarbeit ermöglich. Das auf ganzheitliche alternative Behandlungsmethoden ausgerichtete Zentrum stand aufgrund finanzieller Schwierigkeiten vor dem Aus - durch die Spende ist die Arbeit für das nächste halbe Jahr gesichert.

Wie die Tageszeitung „Jerusalem Post“ meldet, haben die „Internationale Christliche Botschaft in Jerusalem“ (ICEJ) sowie die Organisationen „Brücken für Frieden“ und „Christliche Freunde Israels“ jeweils 5.000 Euro gespendet. „Es ist ein Privileg und eine Freude, die Erinnerung an einen wundervollen Mann, der ein Patriot war und die Menschen innig geliebt hat, in Ehren zu halten“, sagte der ICEJ-Geschäftsführer Malcolm Hedding.

Das Krebszentrum bietet kostenfreie alternative Heilmethoden für Krebspatienten Jerusalemer Krankenhäuser an. Diese werden von freiwilligen Therapeuten durchgeführt. Dadurch soll Patienten aller sozialen Schichten eine Behandlung ermöglicht werden. Das Zentrum war vor zehn Monaten in Erinnerung an den verstorbenen Knesset-Abgeordneten Juri Stern (Einwandererpartei „Israel Beiteinu“) gegründet worden. Bislang wurden mehr als 500 an Krebs erkrankte Menschen dort behandelt.

Stern erlag im Januar 2007 im Alter von 57Jahren einem Krebsleiden. Er war Vorsitzender des „Knesset-Komitees für christliche Freunde“, das er 2004 gegründet hatte.
 

Bitte beachten Sie unsere Kommentar-Richtlinien

Schreiben Sie einen Kommentar

Israelnetz-App installieren
und nichts mehr verpassen

So geht's:

1.  Auf „Teilen“ tippen
2. „Zum Home-Bildschirm“ wählen