Palästinensische Terrorgruppen verurteilen Mord an Hisbollah-Führer

GAZA (inn) - Mehrere palästinensische Terrorgruppen haben Israel für den Tod des Hisbollah-Kommandeurs Imad Mughnija verantwortlich gemacht. Dieser war am Dienstagabend bei einer Explosion in der syrischen Hauptstadt Damaskus ums Leben gekommen. Die israelische Regierung weist jegliche Verbindung zu dem Vorfall zurück.

„Die Besatzung ist vollkommen verantwortlich für dieses Verbrechen, das von der US-Regierung unterstützt wurde“, sagte der Führer des Islamischen Dschihad, Chaled al-Batsch, am Mittwoch. Er forderte die militanten Gruppierungen auf, israelische Angriffe zu verhindern und die verbrecherischen Taten der Israelis mit allen Mitteln zu verhindern. Dies meldet die palästinensische Nachrichtenagentur „Ma´an“.

Die Hamas sprach von einem großen Verlust eines bedeutenden Führers des Widerstands. „Der Mord zeigt, wie hässlich der Terror des israelischen Gebildes ist, das auf Mordanschlägen, Tötungen und körperlicher Gewalt basiert“, so ihr Sprecher Ismail Radwan. Gezielte Angriffe gegen Führer des Widerstandes würden diesen nicht schwächen. Dass sich der Mord in Syrien ereignet habe, zeige, dass die Araber dadurch verwirrt werden sollten. Denn das Land sei sonst eine Zuflucht für militärische Führer.

Die Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden, eine Untergruppe der Fatah, drohten mit Vergeltungsschlägen. Ein Führer beschuldigte Israels Verteidigungsminister Ehud Barak, hinter dem Mord zu stecken. Er habe Mughnija getötet, wie er es zuvor mit dem Anführer der Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden, Chalil al-Wasir, getan habe.

Auch der Iran wies die Schuld für die tödliche Explosion in Damaskus den Israelis zu, wie das Internetportal „Walla“ berichtet.

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