Hamas-Razzia: Drogenhändlern drohen harte Strafen

GAZA (inn) - Die palästinensische Polizei im Gazastreifen hat am Sonntag Drogen im Wert von vier Millionen Dollar öffentlich verbrannt. Zudem wurden 115 Dealer und Drogenzüchter festgenommen. Ihnen drohen Strafen bis zur Hinrichtung.

Die Hamas-Polizei hatte das Rauschgift zuvor in einer zweiwöchigen Razzia beschlagnahmt. Dabei konnte sie unter anderem 200 Kilogramm Marihuana, 340 Blöcke Haschisch und 2.340 Marihuana-Pflanzen sicherstellen. Ein Teil der Drogen sei durch Tunnel von Ägypten aus in den Gazastreifen geschmuggelt worden, teilte der Sprecher des Innenministeriums im Gazastreifen, Ejhab al-Ghussein, mit.

Laut der „Jerusalem Post“ machte der Hamas-Vertreter die gegnerische Fatah dafür verantwortlich, dass Rauschgift im Gazastreifen gedeihen könne. Die Gruppierung arbeite mit Israel zusammen, um die Jugend der Gegend zu zerstören. „Wir werden keine Gnade mit jemandem haben, der in den Todeshandel verwickelt ist“, so Al-Ghussein. Die harten Strafen sollten der Abschreckung dienen.

„Wir haben fast 90 Prozent der Tunnel geschlossen“, sagte der Palästinenser. Allerdings gab er nicht an, wie viele Tunnel die Hamas insgesamt gefunden hatte.

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