Laut der Statistik leben in Israel 742.000 Menschen, die 65 Jahre oder älter sind. Der Anteil ist seit 1995 stabil. Prognosen sagen allerdings voraus, dass er sich bis zum Jahr 2030 von 10 auf 14 Prozent erhöhen wird. Gleichzeitig werde sich die Zahl auf nahezu 1,4 Millionen ältere Menschen verdoppeln.
Von den über 64-jährigen Israelis sind 89 Prozent Juden – deren Anteil an der Gesamtbevölkerung macht hingegen nur 76 Prozent aus. Arabisch sind 8 Prozent der Älteren und 20 Prozent der Gesamtbevölkerung.
Mit steigendem Alter nimmt der Anteil der Frauen zu. Er liegt bei der Gruppe ab 65 bei 57 Prozent und ab 85 bei 62 Prozent. Von den Israelis, die älter sind als 65, sind 57 Prozent verheiratet und 31,5 Prozent verwitwet.
Fast die Hälfte der älteren Menschen lebt im Raum Tel Aviv und im Landeszentrum. Am geringsten ist ihr Anteil in Judäa und Samaria.
Von den Israelis der Altersgruppe „65 plus“ sind 77 Prozent mit ihrem Leben zufrieden. Nur 11 Prozent rechnen hingegen damit, dass es sich in den kommenden Jahren verbessern wird. Bei den 20- bis 64-Jährigen haben 54 Prozent diese Hoffnung. Mit ihrer finanziellen Lage sind 64 Prozent der Älteren und 55 Prozent der Jüngeren zufrieden, wie die Tageszeitung „Jediot Aharonot“ berichtet.