6.000 Israelis besuchen Rivlins Laubhütte

Zum traditionellen Laubhüttenfestempfang im Präsidentenanwesen hat Israels Staatsoberhaupt Reuven Rivlin die Besucher an die Friedenssymbolik des Festes erinnert. Rivlin und seine Ehefrau suchten das persönliche Gespräch mit zahlreichen der ungefähr 6.000 Menschen.
Fotos mit dem israelischen Staatspräsidenten Rivlin sind auch am Laubhüttenfest begehrt
Fotos mit dem israelischen Staatspräsidenten Rivlin sind auch am Laubhüttenfest begehrt

JERUSALEM (inn) – Die alljährliche Veranstaltung zum Laubhüttenfest in der Jerusalemer Residenz des Präsidenten haben um die 6.000 Menschen besucht. Interaktive Ausstellungen zu israelischen Erfindungen sowie traditionelle Früchte und Produkte Israels, wie sie zu „Sukkot“ üblich sind, bereicherten die gemeinsame Festveranstaltung, wie das israelische Präsidialamt mitteilte.
„Wir wünschen den Anwesenden, den Menschen in Israel und auf der ganzen Welt ein fröhliches ‚Sukkot‘-Fest“, sagte Staatspräsident Reuven Rivlin auf der Musikbühne, auf der den gesamten Tag Künstler auftraten. Er und seine Frau Nechama seien stolz darauf, die Menschen in der Laubhütte des Präsidenten willkommen zu heißen, weil es die Laubhütte aller Menschen sei.

Laubhütte ein Symbol für Frieden

„In diesem Haus kommen alle Stämme Israels zusammen“, führte Rivlin weiter aus und verwies auf die Schönheit der Früchte und Produkte des eigenen Landes. „Unter dem Dach der Laubhütte sind wir alle ein Stamm“, sagte Rivlin. Die Laubhütte sei ein Symbol für Frieden: „Jeder weiß, dass dieses Fest das wichtigste ist, wenn es um die Verbindung zu unserer Hauptstadt Jerusalem geht.“
Der Staatspräsident und seine Ehefrau begrüßten viele der Besucher persönlich. Sie schüttelten den ganzen Tag Hände, unterhielten sich mit den Menschen und fragten, aus welchen Teilen des Landes sie gekommen seien.
„Sukkot“ ist eines der drei großen biblischen Wallfahrtsfeste (2. Mose 34,23f.). Neben Passah und dem Wochenfest ist das Laubhüttenfest das größte, populärste und besonders fröhliche Familienfest im Judentum. In Erinnerung an die vierzigjährige Wüstenwanderung nach dem Auszug aus Ägypten soll Israel sieben Tage lang in Laubhütten, „Sukkot“, wohnen. In Israel ging das Fest in diesem Jahr am Sonntagabend zu Ende, in der Diaspora dauerte es einen Tag länger. (mm)Juden feiern „Sukkot“ (inn)
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