27-jährige Israelin spricht vor UN-Gremium

NEW YORK (inn) – Die 27-jährige israelische Unternehmerin Adi Altschuler hat am Montag vor einem UN-Gremium zum Thema „Kraft des Unternehmertums“ gesprochen. Sie ist davon überzeugt, dass unternehmerisches Handeln die Probleme der Welt bessern kann.
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Die Israelin Adi Altschuler sprach vor einem UN-Gremium über Unternehmertum. (Archivbild)
Die Israelin Adi Altschuler sprach vor einem UN-Gremium über Unternehmertum. (Archivbild)

Bereits als Teenager gründete Adi Altschuler in Israel die nationale Jugendorganisation „Wings of Krembo“. Diese ermöglicht es körperlich oder mental behinderten Kindern und Jugendlichen, durch verschiedenste Angebote Teil des sozialen Lebens der Gesellschaft zu werden. Derzeit sei sie mit der Gründung eines weiteren Unternehmens beschäftigt und hauptberuflich bei Google angestellt, berichtet die Tageszeitung „Jerusalem Post“. Vor dem UN-Gremium erklärte sie, Unternehmerin zu sein bedeute für sie, die „Realität nicht so zu akzeptieren, wie sie ist“. Ihr Leben verstehe sie als ein Künstlerdasein und ihre Aufgabe sei es, die Leben der Menschen um sie herum „auszumalen“.
Gegenüber der „Jerusalem Post“ sagte Altschuler, Israel sei eines der weltweiten Zentren für soziales Unternehmertum. Die Israelis lebten nach dem Motto: „Versuch es und wenn du scheiterst, ist das in Ordnung“. Ein Grund seien die vielen Migranten im Land. Es gebe einen bedeutenden Zusammenhang zwischen der Migrationsrate und dem Unternehmertum, sagte Altschuler. Einwanderer seien bereit, alles aufzugeben und nähmen ein hohes Risiko in Kauf, wenn sie in ein anderes Land zögen. Das ähnele dem Risiko, das man bei einer neuen Unternehmung in Kauf nehmen müsse.

„Status quo nicht akzeptieren“

„Es geht darum, wie man denkt und wie man sein Leben lebt. Die meiste Zeit meines Lebens habe ich Rückschläge erlebt. Es gibt Grenzen von außen. Das kann Bürokratie sein oder es können Menschen sein, die einem nicht glauben. Es gibt auch innere Barrieren“, sagte die 27-Jährige. So lange man jedoch auf dem bestehe, an das man glaube und sich sicher sei, dass man einer höheren Bestimmung folge, könne jede Grenze und jede Herausforderung eine Motivation sein, weiterzumachen. Für diejenigen, die keine „Unternehmer-Nationen“ wie Israel seien, sei der Schlüssel zum Erfolg der, den Status quo nicht zu akzeptieren. Unternehmer aus der ganzen Welt, die Altschuler bis jetzt getroffen habe, hätten gemein gehabt, dass sie die Realität, mit der sie konfrontiert waren, nicht akzeptieren wollten. „Sie verstehen, dass sie das verändern können, was um sie herum passiert“, sagte die Israelin.
An dem UN-Gremium zum Unternehmertum nahmen 40 Vertreter aus verschiedenen Ländern teil. „Unternehmerisches Handeln kann der Schlüssel dazu sein, die dringendsten Probleme in der Welt anzugehen“, sagte der israelische Botschafter Ron Prosor, der ebenfalls zugegen war. „In Israel sagen wir, dass es Ideen wie Sand am Meer gibt. Diejenigen, die sie umsetzen, sind unbezahlbar“, erklärte er.

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