Organspende von dreijährigem Israeli rettet palästinensisches Leben

JERUSALEM (inn) – Die Eltern eines hirntoten jüdischen Kleinkindes haben dessen Nieren einem palästinensischen Jungen gespendet – und damit sein Leben gerettet. Der zehnjährige Jakub Ibhisad litt seit sieben Jahren an einem Nierenfehler und musste regelmäßig zur Dialyse.
Iran deckt angeblichen Spionagering auf

TEHERAN (inn) – Der Iran hat ein angebliches britisch-israelisches Spionagenetzwerk aufgedeckt. Nach Angaben des iranischen Geheimdienst-Ministeriums seien bereits zwölf Personen festgenommen worden. Ihnen wird vorgeworfen, durch Sabotage und Morde ethnische Konflikte heraufbeschworen zu haben.
Netanjahu verurteilt Rassismus-Attacken

JERUSALEM (inn) – Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat Rassismus gegen arabisch-stämmige Israelis und „Hooliganismus“ gegen Palästinenser verurteilt. Seine Regierung werde alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen, um Vorfälle dieser Art zu verhindern, sagte er am Sonntag beim wöchentlichen Treffen des Regierungskabinetts.
Abbas ernennt neuen Premierminister

RAMALLAH (inn) – Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas hat den Nachfolger des bisherigen Premierministers im Westjordanland, Salam Fajjad, bekannt gegeben. Rami Hamdallah, bis jetzt Präsident der Universität Nablus und Professor für angewandte Sprachwissenschaft, wird in Zukunft an die Stelle von Fajjad treten. Nach Spannungen mit Abbas hatte dieser im April sein Amt niedergelegt.
Weißrussischer Geburtsort würdigt Peres

MINSK (inn) – Die Ortschaft Wischnewa in Weißrussland ist zwar abgelegen, kann aber stolz sein auf ihren berühmtesten Sohn: Hier kam 1923 der israelische Staatspräsident Schimon Peres zur Welt. In der vergangenen Woche haben die Feierlichkeiten zum 90. Geburtstag des Nobelpreisträgers begonnen.