Kommentar: Israel – 65 Jahre jung

Am Unabhängigkeitstag Jom Ha'Atzmaut zeigt die israelische Luftwaffe ihre Künste.

Am 5. Ijar 5708 jüdischer Zeitrechnung wurde im Alten Museum in Tel Aviv der „Staat Israel“ ausgerufen. Dass der Staat 65 Jahre später, jetzt im April 2013 christlicher Zeitrechnung, noch immer existiert, war am Anfang nicht abzusehen. Der 65. Unabhängigkeitstag „Jom Ha‘Atzmaut“ beginnt am Montagabend.

Hamas verurteilt Kollaborateure

Weil sie Informationen über die Grenze transportiert hatten, müssen zwei Palästinenser ins Gefängnis (im Bild: Der Grenzübergang Karni).

GAZA (inn) – Ein Gericht in Gaza hat am Sonntag zwei Männer wegen Kollaboration mit Israel verurteilt. Die Strafen betragen 20 und sieben Jahre Gefängnishaft.

Bevölkerungsstatistik zeigt: Israel wächst

Die israelische Bevölkerung hat die Acht-Millionen-Grenze nun überschritten.

JERUSALEM (inn) – Derzeit leben rund 8 Millionen Israelis im Land. Dies zeigt eine am Sonntag anlässlich des bevorstehenden Unabhängigkeitstages veröffentlichte Statistik des Zentralen Statistikbüros. Das sind rund 137.000 Menschen mehr als bei der Erhebung vor einem Jahr.

Politiker würdigen Gefallene

Am Jom HaSikaron gedenken Israelis landesweit Ihrer Gefallenen (hier eine Zeremonie in Tel HaSchomer von 2009).

JERUSALEM (inn) – Das israelische Militär ist für jedes feindliche Szenario bereit. Dies sagte Staatspräsident Schimon Peres am Sonntagabend bei einer Zeremonie zum Gedenktag für die Gefallenen und Terror-Opfer, Jom HaSikaron, in Jerusalem.

Israel reagiert auf syrischen Beschuss

Im Golan kam es erneut zu Feuerwechsel zwischen Syrern und Israelis.

DAMASKUS / JERUSALEM (inn) – An der syrisch-israelischen Grenze ist es erneut zu einem Artilleriegefecht gekommen. Die israelische Armee sei am Freitag von syrischer Seite angegriffen worden und habe sich daraufhin zur Wehr gesetzt.

Jordanischer Botschafter: Keine Begnadigung für Kindermörder

Der jordanische Botschafter Walid Obeidat (links) ist gegen die Freilassung von Dakamseh. (Im Bild: Obeidat beim Empfang mit Israels Staatspräsident Schimon Peres.)

RAMAT GAN (inn) – Die Eltern von sieben im Jahr 1997 ermordeten Schulmädchen haben am Sonntag vor der jordanischen Botschaft in Ramat Gan gegen die Freilassung des Mörders, Ahmed Mussa Mustafa Dakamseh, protestiert. Mit einer Petition hatten vergangene Woche 110 Mitglieder des jordanischen Repräsentantenhauses seine Begnadigung gefordert (Israelnetz berichtete).

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