Komplizierte Auswirkungen eines Staatsbesuchs

GAZA (inn) – Katars Emir Hamad Bin Thani ist das erste Staatsoberhaupt, das den seit 2007 infolge eines Putsches allein von der islamistischen Organisation Hamas kontrollierten Gazastreifen besucht. Der Emir wurde mit „königlichen Ehren“ empfangen, wie Medien aus Gaza berichteten. Er brachte einen Scheck über 400 Millionen Dollar mit und weihte Projekte zum Wiederaufbau des Gazastreifens ein.
Israelischer Offizier durch Sprengsatz verletzt

GAZA (inn) – Ein Offizier der israelischen Armee ist am Dienstagmorgen bei einer Routinepatrouille im Gazastreifen durch die Explosion eines Sprengkörpers verwundet worden. Premierminister Benjamin Netanjahu kündigte daraufhin eine harte Reaktion an.
Mursi: „Amen“ zu Gebet um Judenvernichtung

KAIRO / LOS ANGELES (inn) – Das Simon-Wiesenthal-Zentrum hat den ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi für dessen Teilnahme an einem antisemitischen Gebet kritisiert. Die Einrichtung forderte die US-Regierung dazu auf, den „wachsenden Chorus von Antisemitismus in Ägypten, angeführt von der Muslimbruderschaft“, zu verurteilen.
„Estelle“: Israelische Aktivisten auf freiem Fuß

BE‘ER SCHEVA (inn) – Die drei israelischen Aktivisten von Bord des Segelschiffes „Estelle“ sind gegen Kaution aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Sie hatten am Samstag zusammen mit 27 ausländischen Passagieren versucht, die Blockade des Gazastreifens zu brechen.
Kinder statt Karriere

JERUSALEM (inn) – Israelische Frauen entscheiden sich eher für Kinder als für die Karriere. Viele berufstätige Mütter sehen sich aber zu Kompromissen gezwungen.
Israel großes Thema bei US-Wahldebatte

BOCA RATON (inn) – US-Präsident Barack Obama und sein republikanischer Herausforderer Mitt Romney haben bei einer Fernsehdebatte erklärt, Israel zur Seite zu stehen, sollte das Land angegriffen werden. Über ihre Reaktion auf einen möglichen israelischen Schlag gegen den Iran blieben die Kandidaten vage.
Carter: Lage in Nahost „katastrophal“

JERUSALEM (inn) – Der frühere US-Präsident Jimmy Carter sieht die Chancen für eine Zweistaatenlösung im Nahostkonflikt schwinden. Die derzeitige Lage sei „katastrophal“, sagte er am Montag in Jerusalem vor Journalisten. Der 88-Jährige übte zudem scharfe Kritik an Israels Premierminister Benjamin Netanjahu.
Holocaustforschung: Polnisch-israelische Kooperation

JERUSALEM / WARSCHAU (inn) – Das Jüdische Historische Institut in Warschau und das Jerusalemer Holocaustmuseum haben sich auf eine engere Zusammenarbeit geeinigt. Das Museum gehört zur Gedenkstätte Yad Vashem.
Bulgarischer Präsident lobt Zusammenarbeit mit Israel

JERUSALEM (inn) – Israels Staatspräsident Schimon Peres hat am Montag seinen bulgarischen Amtskollegen Rossen Plewneliew empfangen. Bei dem Treffen in Jerusalem bedankte er sich für die bulgarische Unterstützung nach dem Terroranschlag auf einen Bus in der Stadt Burgas vor drei Monaten.