Komplizierte Auswirkungen eines Staatsbesuchs

Der katarische Emir Al-Thani – hier bei der UN-Generalversammlung 2012 – sorgt mit seinem Besuch in Gaza für Furore.

GAZA (inn) – Katars Emir Hamad Bin Thani ist das erste Staatsoberhaupt, das den seit 2007 infolge eines Putsches allein von der islamistischen Organisation Hamas kontrollierten Gazastreifen besucht. Der Emir wurde mit „königlichen Ehren“ empfangen, wie Medien aus Gaza berichteten. Er brachte einen Scheck über 400 Millionen Dollar mit und weihte Projekte zum Wiederaufbau des Gazastreifens ein.

Israelischer Offizier durch Sprengsatz verletzt

Am Grenzzaun zwischen dem Gazastreifen und Israel hat ein Offizier bei einer Explosion Verletzungen erlitten.

GAZA (inn) – Ein Offizier der israelischen Armee ist am Dienstagmorgen bei einer Routinepatrouille im Gazastreifen durch die Explosion eines Sprengkörpers verwundet worden. Premierminister Benjamin Netanjahu kündigte daraufhin eine harte Reaktion an.

Mursi: „Amen“ zu Gebet um Judenvernichtung

Mohammed Mursi ist wegen der Teilnahme an einem antisemitischen Gebet in der Kritik.

KAIRO / LOS ANGELES (inn) – Das Simon-Wiesenthal-Zentrum hat den ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi für dessen Teilnahme an einem antisemitischen Gebet kritisiert. Die Einrichtung forderte die US-Regierung dazu auf, den „wachsenden Chorus von Antisemitismus in Ägypten, angeführt von der Muslimbruderschaft“, zu verurteilen.

„Estelle“: Israelische Aktivisten auf freiem Fuß

Die israelischen Aktivisten von Bord der "Estelle" sind vorerst aus der Haft freigekommen.

BE‘ER SCHEVA (inn) – Die drei israelischen Aktivisten von Bord des Segelschiffes „Estelle“ sind gegen Kaution aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Sie hatten am Samstag zusammen mit 27 ausländischen Passagieren versucht, die Blockade des Gazastreifens zu brechen.

Kinder statt Karriere

Viele israelische Frauen ziehen Kindererziehung der Karriere vor.

JERUSALEM (inn) – Israelische Frauen entscheiden sich eher für Kinder als für die Karriere. Viele berufstätige Mütter sehen sich aber zu Kompromissen gezwungen.

Israel großes Thema bei US-Wahldebatte

Nach ihrem dritten TV-Duell liegen Präsident Barack Obama (links) und sein Herausforderer Mitt Romney (rechts) in Umfragen gleich auf.

BOCA RATON (inn) – US-Präsident Barack Obama und sein republikanischer Herausforderer Mitt Romney haben bei einer Fernsehdebatte erklärt, Israel zur Seite zu stehen, sollte das Land angegriffen werden. Über ihre Reaktion auf einen möglichen israelischen Schlag gegen den Iran blieben die Kandidaten vage.

Carter: Lage in Nahost „katastrophal“

Sieht kaum noch Chancen für eine Zweistaatenlösung: Ex-US-Präsident Jimmy Carter.

JERUSALEM (inn) – Der frühere US-Präsident Jimmy Carter sieht die Chancen für eine Zweistaatenlösung im Nahostkonflikt schwinden. Die derzeitige Lage sei „katastrophal“, sagte er am Montag in Jerusalem vor Journalisten. Der 88-Jährige übte zudem scharfe Kritik an Israels Premierminister Benjamin Netanjahu.

Holocaustforschung: Polnisch-israelische Kooperation

Neue Zusammenarbeit mit Polen: die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem

JERUSALEM / WARSCHAU (inn) – Das Jüdische Historische Institut in Warschau und das Jerusalemer Holocaustmuseum haben sich auf eine engere Zusammenarbeit geeinigt. Das Museum gehört zur Gedenkstätte Yad Vashem.

Bulgarischer Präsident lobt Zusammenarbeit mit Israel

Schimon Peres (r.) hat den bulgarischen Staatspräsidenten Rossen Plewneliew (M.) in Jerusalem empfangen.

JERUSALEM (inn) – Israels Staatspräsident Schimon Peres hat am Montag seinen bulgarischen Amtskollegen Rossen Plewneliew empfangen. Bei dem Treffen in Jerusalem bedankte er sich für die bulgarische Unterstützung nach dem Terroranschlag auf einen Bus in der Stadt Burgas vor drei Monaten.

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