Plakat bezeichnet Dschihadisten als „Wilde“

An zehn New Yorker U-Bahn-Stationen sorgen pro-israelische Plakate für Empörung bei Muslimen.

NEW YORK (inn) – Entrüstung über pro-israelische Reklame: Eine amerikanische Organisation hat in New Yorker U-Bahn-Stationen Plakate anbringen lassen, auf denen sie den Dschihad mit „Wilden“ gleichsetzt. Muslime reagieren empört.

Hamas verbietet Einfuhr von Obst aus Israel

Trotz der sogenannten Blockade: Volle Marktstände in Gaza.

GAZA (inn) – Die Hamas-Regierung im Gazastreifen hat die Einfuhr von Früchten aus Israel weitestgehend verboten. Zur Begründung hieß es, die regionale palästinensische Landwirtschaft solle gestärkt werden, außerdem werde mit der Maßnahme „Widerstand“ gegen den jüdischen Staat geleistet.

Ende der Zusammenarbeit mit Israel gefordert

Befürwortet die Zwei-Staaten-Lösung im Nahost-Konflikt: der Vize-Chef der Hamas, Mussa Marsuk (rechts). (Archivbild)

KAIRO (inn) – Der Vize-Chef der radikal-islamischen Organisation Hamas, Mussa Marsuk, hat den palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas aufgefordert, die Sicherheitszusammenarbeit mit Israel zu beenden.

Mursis Ägypten: Palästina und Israel

Zwischen Ägypten und den Palästinensern gibt es traditionelle Reibereien. Im Bild: Mohammed Mursi.

Im Gazastreifen sind seit Sommer 2007 die palästinensischen Brüder der Muslimbrüder an der Macht. Natürlich gab und gibt es traditionelle Reibereien zwischen Ägyptern und Palästinensern. So hatte Ägypten den Gazastreifen in der Zeit von 1948 bis 1967 lediglich als „besetztes Territorium“ betrachtet, ganz anders als Jordanien, das in den 1950er Jahren die Westbank annektiert und ihren Bewohnern die jordanische Staatsbürgerschaft verliehen hatte. Grundsätzlich besteht eine gemeinsame ideologische Basis zwischen ägyptischer Muslimbruderschaft und Hamas, deren palästinensischer Zweig sie ist.

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